Die Vulkaninsel Ischia bietet dem Erholung suchenden Urlauber nicht nur Thermalquellen, sondern auch ein bergiges Hinterland mit schönen Wanderpfaden. Der Golf von Neapel mit dem alles überragenden Vesuv ist weltbekannt als ein Kulturraum ersten Ranges, die Küste von Amalfi als schönste Küstenlandschaft des Mittelmeeres. Hier liegen zwischen Sorrent und Salerno in senkrechte Felswände eingebettete Dörfer mit kleinen Badebuchten. Was es mit der ans Mystische grenzenden Verehrung Capris auf sich hat, finden Sie vielleicht bei einer Wanderung heraus. Eine ganz besondere Atmosphäre erwartet Sie im herrlich gelegenen Ravello, der „heimlichen Wagnerstadt“ mit vielen kulturhistorischen Schätzen und mit der Atem beraubenden Aussicht auf die Steilküste.
Vier Übernachtungen haben wir auf Ischia im Ort Fango. Unser zweites Haus, Hotel Dania (7 Nächte), liegt 2,5 km außerhalb des Zentrums von Sorrent, eingebettet im Zitronenhain mit Pool und wunderschönem Blick auf den Golf (regelmäßige Busverbindungen zum Zentrum). Ein kleiner Hafen und Badefelsen und -strand liegen etwa 10 Gehminuten entfernt. Die letzten drei Übernachtungen erfolgen im kleinen Hotel Zi’Ntonio in Scala, dem 2 km entfernten Nachbarort von Ravello.
min. 16/ max. 24
eventueller Zuschlag für einige deutsche Abflughäfen
Thermalpools werden durch die Thermalparks in der Regel nicht vor Ostern gespeist. Die anderen Pools können wetterbedingt auch später geöffnet werden.
Flug nach Neapel, Fähre nach Ischia.
Panoramawanderung von Barano nach Ischia Porto, wobei immer wieder die Aussichten auf das Meer begeistern (GZ: 4 1/2 Std., + 200 m, - 300 m).
Der höchste Berg Ischias ist der Epomeo (787 m), den man zwar steil, aber leicht besteigen kann. Die Aussicht über die Insel ist einmalig. Auf wunderschönen alten Eselspfaden wandern wir dann gemächlich hinunter nach Forio oder Fango (GZ: 5 Std., + 500 m, - 600 m).
Ein Ruhetag muss nicht immer Nichtstun bedeuten. Wie wäre es mit einem Ausflug zur Nachbarinsel Procida, typisch italienisch und ein echter Geheimtipp.
Überfahrt nach Neapel, bevor uns ein Führer in die Geheimnisse von Pompeji einweiht. Die im 3. Jh. v. Chr. blühende Provinzstadt wurde 79. n. Chr. von einem Ausbruch des Vesuvs total verschüttet und unter einer 7 m hohen Ascheschicht begraben und konserviert. Die Ausgrabungen zeigen einen großartigen, realistischen Einblick in das altrömische Leben. Danach fahren wir zum Hotel bei Sorrent.
Auf alten römischen Karren- und Treppenwegen wandern wir von Massa Lubrense durch Zitronengärten und vorbei an kleinen Gehöften hinauf nach Sant’Agata und von dort bergab nach Sorrent (GZ: 3 1/2 Std., +/- 400 m). Eine schöne Altstadt mit malerischen Gassen und Aussichtsterrassen auf Steilklippen erwarten uns beim anschließenden Stadtbummel.
Von Sant’Agata aus geht es zunächst durch eine fruchtbare Gartenlandschaft zu einem Küstenpfad, der hoch über dem Meer über die Recommone-Bucht nach Marina del Cantone führt (GZ: 3 Std., + 100 m, - 400 m). Falls es nicht zu heiß ist, können wir nach einer längeren Pause noch nach Termini aufsteigen. Weg und Endpunkt bieten eine herrliche Aussicht auf Capri und den Golf (GZ: 2 Std., + 400 m).
Neapel gilt als laut und schmutzig und ist trotzdem für die meisten Italiener die faszinierendste Stadt Italiens mit begeisternder Lebenslust, lockerer Atmosphäre und quirligem Treiben. Darüber hinaus gibt es auch viel zu sehen. Die Führung durch das Zentrum umfasst u. a. den Fischmarkt, die Altstadt mit ihren vielen Kirchen und den Dom, bereits im 13. Jh. im französisch-gotischen Stil errichtet.
Die Steilküste bei Positano ist wohl der spektakulärste Abschnitt der gesamten Amalfiküste und deshalb natürlich unbedingt eine längere Wanderung wert. Nicht umsonst heißt der schönste und bekannteste Wanderweg „Pfad der Götter“, der vom 700 m hoch gelegenen Bergdorf Agerola als eindrucksvoller Panoramaweg über den kleinen Weiler Nocelle ins traumhaft gelegene Positano führt (GZ: 4 1/2 Std., + 150 m, - 700 m). Danach bleibt Zeit zum Bummel durch das sich über 150 Höhenmeter erstreckende Positano. Die Rückfahrt erfolgt je nach Wetterlage mit dem Boot.
Vielleicht die berühmteste Insel des Mittelmeeres, deren Schönheit bereits im Altertum gerühmt wurde. Die römischen Kaiser Tiberius und Augustus besaßen dort Villen, der Blick auf die vier Faraglionen (nadelförmige Felsen vor der Küste) ist weltbekannt. Unsere Wanderung führt nach Anacapri (GZ: 4 1/2 Std., +/- 300m); eventuell können wir auch eine kürzere Rundwanderung von etwa 3 Std. unternehmen.
Für den Kulturinteressierten fällt heute die Entscheidung schwer: Besuch von Herculaneum, ähnlich wie Pompeji vom Vesuvausbruch verschüttet, aber mit gut erhaltenen mehrstöckigen Häuserzeilen oder noch einmal nach Neapel zum Archäologischen Nationalmuseum (beides fakultativ).
Ravello ist mit seinen alten Prachtvillen, dem Domplatz und der unglaublichen Aussicht wegen für viele ein Höhepunkt dieser Reise. Lassen auch Sie sich einfangen von der Atmosphäre des Gesamtkunstwerkes Ravello, wozu auch der Besuch der Villen Cimbrone und Rufolo beiträgt. Der letzte Hotelwechsel führt uns nach Scala.
Rundwanderung von Scala über das Tal der Mühlen nach Amalfi, wo wir eine längere Pause für den Stadtbummel und den Besuch des Doms einlegen. Über Atrani geht es dann wieder zurück nach Scala (GZ: 4 Std., +/- 450 m).
Ein fauler Tag in Ravello oder am Meer kommt gerade richtig!
Aufstieg vom Busparkplatz des Vesuv zum Kraterrand (ca. 1 Std.). Danach Fahrt zum Flughafen. Bei frühem Rückflug wird der Vesuvausflug auf einen anderen Tag vorverlegt.